Wir freuen uns über die Schenkung zweier Werke
Hans Platscheks: Fußgänger 10, 1964,
und Hafen in Montevideo, a secas von 1994.

Fußgänger 10,
1964, signiert
Hafen in Montevideo, a secas, 1994
 

Wir danken Frau Gabriele von Loeper / Galerie von Loeper Hamburg, für diese großzügige Zuwendung. Damit wird der Nachlass um zwei bedeutende Werke aus der mittleren und späten Phase Hans Platscheks bereichert.

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Zwei Werke von Hans Platschek werden im Kunsthaus Stade im Rahmen der Ausstellung ICH. Norddeutsche Selbstbildnisse aus 100 Jahren vom 5. März bis 22. Mai 2016 gezeigt.

Selbstbildnis mit Krücke,
1996, signiert
Arrête ton cinema,
1977, unsigniert
 

Im Anschluß geht die Ausstellung in das Wenzel-Hablik-Museum, Itzehoe, wo sie vom 5. Juni bis 7. August 2016 zu sehen ist. Dritte Station bis Oktober 2016 ist das Kunsthaus Salzwedel.

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JUSTIN ALMQUIST IST DER
HANS PLATSCHEK PREISTRÄGER 2016

Der Hans Platschek Preis für Kunst und Schrift 2016 geht an den amerikanischen Künstler Justin Almquist.

Alleiniger Juror in diesem Jahr ist Matthias Mühling,
Direktor der Städtischen Galerie im Lenbachhaus, München.
In seiner Begründung heißt es:

    "Der Hans Platschek Preis führt die Verbindung von bildender Kunst und Schrift bereits im Namen. Als ich gebeten wurde, einen Preisträger zu benennen, war es eine Frage von Sekunden, bis mir Justin Almquist als Kandidat in den Sinn kam. Wie Platscheks Arbeiten betreiben auch die von Almquist eine wechselseitige ‘Erhellung’ von Bild und Schrift. Was die nahezu klas­sische kunsthistorische Rede von der gegenseitigen Steigerung der beiden Zeichensysteme – Schrift und
Bild – meint, wird beim Anblick nur einer Zeichnung von Almquist sofort evident. Und welches größere Kompli­ment können wir einem Künstler machen, als dass er ohne die Floskeln der Kunstgeschichte überzeugen kann.

     Zudem haben die Biographien beider Künstler eine Verbindungslinie zwischen dem amerikanischen Konti­nent und Europa (respektive München) gezogen. So wie Platscheks politische Karikaturen der frühen Jahre sich als verallgemeinertes Prinzip des Karikatu­resken im seinem späteren Werk wieder finden, so sind auch Almquists Zeichnungen als Übertreibungen und Karika­turen des Lebens zu lesen. Mit dem Künstler selbst haben wir bereits eine erste Auswahl seiner Arbeiten für die Präsentation in Karlsruhe besprochen. Was wir am Ende zeigen werden, soll jedoch eine Überraschung werden."

 

Justin Almquist wurde 1976 in Minneapolis, Minnesota geboren, er lebt in München. Nach dem Studium am Pratt Institute in New York ging er an die Akademie der Bildenden Künste München zu Markus Oehlen, wo er 2010 das Diplom erhielt.

2011 war er Artist in Residence an der von Donald Judd gegründeten Chinati Foundation in Texas.

deborahschamoni.com/exhibitions/justin-almquist

Auf der Website monopol-magazin.de gibt es unter der Überschrift: Weniger Dummheit in der Malerei einen Artikel über den Hans-Platschek-Preis 2016 für Justin Almquist.

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NEUE FIGURATIONEN AUS DER WERKSTATT DER MALEREI UM 1960

Die Galerie van de Loo, München, lädt ein zu einer Ausstellung mit dem gleichnamigen Titel vom 11. September 2015 bis
6. November 2015 mit Werken von Hans Platschek und von Antonio Saura, Jean Dubuffet, Asger Jorn, Pierre Alechinsky, Heino Naujoks, Helmut Rieger, Lothar Fischer, Heimrad Prem, Helmut Sturm, HP Zimmer, Uwe Lausen.

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog mit einem Vorwort von Selima Niggl.

1959 veröffentlichte der Maler und Publizist Hans Platschek in München sein Buch Neue Figurationen. Aus der Werkstatt der heutigen Malerei und traf damit den Nerv der Zeit.

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