Pressemitteilung vom 22.10.2016

In seiner Begründung für die Wahl Jonathan Meeses zum Hans Platschek Preisträger 2017 spricht Illies von der „wunderbar überbordenden Lust“ Meeses an der Sprache, die er als „Mittel der geschichtlichen und psychologischen Tiefenbohrung und als eigenständigen, notwendigen Bestandteil seiner Kunstwerke“ einsetze. Damit gelingt es Meese, seinen Bildern „neue inhaltliche und ästhetische Abgründe zu gönnen. Wie wahnsinnig lustig das oft ist! Und dann wieder: eine große verstörende Irritation. Wie er mit Worten immer wieder die Geister der Vergangenheit beschwört- und dann mit ihnen einen Boogie-Woogie tanzt oder sie ins Leere laufen lässt, in die Bedeutungsleere, in die innere Leere der Gegenwart, das ist schon von singulärer künstlerischer Kraft.“

linie