Platscheks Denkwürdigkeiten

„Auch Wörter sind Material, man sollte sie nicht verpulvern.“
„Die Selbstporträts kommen daher, daß man selber das billigste und geduldigste Modell ist.“

(Figuren und Figurationen über Malerei und mich selbst,
Edition Nautilus, 1999)


„Malerische Anlässe sind heute ohne Belang.“

(Figuren und Figurationen über Malerei und mich selbst,
Edition Nautilus, 1999)

„Die Künste finden, wie man weiß,
nicht nach dem Kalender statt.“


(Die Zeit ist ein gieriger Spieler,
Europäische Verlagsanstalt, 1999)


„Die kürzeste Verbindung zwischen zwei Punkten
ist das Gerede.“

(Fetzen. Lindinger + Schmidt, 1993)


„Ein Problem des Kunstbetriebs besteht darin, das richtige Verhältnis zu finden zwischen dem Ohrabschneider und dem Halsabschneider.“

(Fetzen, Lindinger + Schmidt, 1993)


„Der Ruhm ist notwendig, um innerhalb der gegebenen Produktionsverhältnisse die Produktionsmittel sicherzustellen.“

(Figuren und Figurationen über Malerei und mich selbst,
Edition Nautilus, 1999)


„Manche Bilder sehen fremd aus.“

(Figuren und Figurationen über Malerei und mich selbst,
Edition Nautilus, 1999)


„Die Frage bleibt immer, warum jemand ein Bild malt.“

(Bilder als Fragezeichen, Deutscher Bücherbund,
Stuttgart 1962)


„Jeder Gegenstand ist fremdartig.“

(Bilder als Fragezeichen, Deutscher Bücherbund,
Stuttgart 1962)


„Das Problem der Naturtreue ist eigentlich vom Beschauer erfunden.“

(Bilder als Fragezeichen, Deutscher Bücherbund,
Stuttgart 1962)


„Das Geistige in der Kunst wird mit der Hand gemacht.“

(Bilder als Fragezeichen, Deutscher Bücherbund,
Stuttgart 1962)


„Malerei ist Handwerk.“

(Bilder als Fragezeichen, Deutscher Bücherbund,
Stuttgart 1962)


„Wüßte ich, warum ich eine leere Leinwand angehe,
ich gewöhnte es mir so rasch wie möglich ab.“

(Figuren und Figurationen über Malerei und mich selbst,
Edition Nautilus, 1999)


„Wenn ein Maler das Wort Metaphysik in den Mund nimmt,
gibt er Anlass genug, ihm zu misstrauen.“

(Bilder als Fragezeichen, Deutscher Bücherbund,
Stuttgart 1962)